Schlechte IT-Ausstattung in deutschen Schulen.

Eine aktuelle Studie des IT-Branchenverbandes Bitkom hat ergeben, dass eine steigende Zahl an Schülern in Deutschland mit der IT-Ausstattung Ihrer Schulen nicht zufrieden sind. Mehr als 50% der befragten Schüler an weiterführenden Schulen halten die Ausstattung ihrer Schulen für mittelmäßig bis sehr schlecht.

Unzureichende IT-Ausstattung an Schulen

Damit ist die Unzufriedenheit der Schüler seit dem Jahr 2007 deutlich gewachsen und die empfundene Qualität der Ausstattung hat sich deutlich verschlechtert. Kein Wunder. Ich tippe darauf, dass die Ausstattung der meisten Schulen im Jahre 2014 relativ exakt der Ausstattung aus dem Jahr 2007 entspricht. Man hat also nicht mehr neu investiert und modernisiert.

Qualität der IT-Ausstattung an Schulen hat sich deutlich verschlechtert.

Die Studie gibt auch an, dass jeder zweite Schüler private Geräte in die Schule mitbringt und im Unterricht nutzt. 35% der Schüler bringen ein Notebook und 19% einen Tablet-PC mit in die Schule. Nicht ganz klar wird allerdings, ob diese Geräte tatsächlich für den Unterricht genutzt werden, oder eher nebenbei zum Daddeln, Chatten, etc. Stutzig macht mich auf jeden Fall die Angabe, dass 4% der Befragten eine Spielkonsole mitbringen. Da kann ich nicht so ganz glauben, dass dies dem Unterricht und dem Lernen dient…

Insgesamt werden digitale Medien zu selten im Unterricht verwendet. Bei den täglich eingesetzten Medien dominiert noch immer mit 85% die gute alte Fotokopie. Da hat sich wohl in den letzten 20 Jahren nicht wirklich viel geändert.

Diese Studie mit insgesamt 512 befragten Schülern ab 14 Jahren bereitet mir doch etwas Sorgen. Wenn Deutschland in Zukunft im Bereich Technik, Internet, Social Media & Co.nicht noch weiter ins Hintertreffen geraten will, muss die Medienkompetenz der Schüler möglichst frühzeitig gefördert werden. Dazu gehören natürlich auch kompetente Lehrkräfte, die firm im Umgang mit PC und Internet sind.

Google-Authorship ist am Ende.

Normale Website-Betreiber werden es nicht mitbekommen haben, aber ambitionierte Web-Autoren und Suchmaschinenoptimierer haben sicherlich Ihre Versuche mit dem Google-Authorship-Projekt gemacht.

Es ging darum, dass bei jedem geschriebenen Beitrag eine Kurzbeschreibung des Autors, Bild, Name und Hinweis auf sein Google+ Konto in den Suchergebnissen angezeigt werden sollte. Auch ich habe damit experimentiert und mir viel Mühe gegeben, damit ich meine Einblendung in den Google-Suchergebnissen bekomme. Bei einigen wenigen Artikeln hat es funktioniert, bei den meisten jedoch nicht. Der ganze Aufwand stand in keiner Relation zum tatsächlichen Nutzen.

Zu dieser Ansicht ist offenbar auch Google selbst irgendwann gelangt, denn Ende August hat John Mueller in einem kurzen Posting bei Google+ darüber informiert, dass das Projekt eingestellt wird.

Ich persönlich finde es schade, weil es ein interessanter Ansatz war. Jedoch war die Implementierung deutlich zu aufwändig und umständlich, und so landet auch dieses Projekt wie schon so viele auf dem Google-Friedhof der gestorbenen Ideen und Projekte. Ärgerlich nur, dass viele Menschen viel Geld und Zeit investiert haben, und nun alles umsonst war.

 

Google unterstützt bei der Suche nach Webseiten für Smartphones

Wer kennt das nicht? Man sucht mit seinem Smartphone bei Google nach einem Dienstleister oder nach Informationen und gelangt schließlich auf eine Seite, deren Text viel zu groß oder viel zu klein dargestellt wird, deren Inhalte nur durch horizontales Scrollen sichtbar sind, oder die auf Techniken setzt, die von Ihrem Smartphone nicht unterstützt werden. Sie sind also auf einer Webseite gelandet, die nicht auf die Anzeige auf Smartphones optimiert wurde. Die Enttäuschung ist oft groß.

Um dies in Zukunft zu vermeiden, hat die Suchmaschine Google sich etwas Neues einfallen lassen. In den kommenden Wochen werden für Mobilgeräte geeignete Websites in Google extra gekennzeichnet:

Für Mobilgeräte / Smartphones geeignet.

Um diese Auszeichnung bei Google in den Suchergebnissen zu erhalten, muss eine Website die folgenden Kriterien erfüllen:

Aktuell sind die erwähnten Quellen nur auf Englisch verfügbar, sollten aber in den kommenden Wochen eingedeutscht werden.

 

Kosten für Webdesign kalkulieren

Wir brauchen eine Website, aber was kostet denn das?

Viele Kunden gehen etwas blauäugig an die Beauftragung eines Webdesigners bzw. einer Web-Agentur heran. Sie wissen zwar, dass sie eine Website benötigen, haben aber keine marktrelevante Vorstellung von den Preisen, die für ein solches Projekt anfallen können bzw. orientieren sich an Angeboten, die weder seriös noch professionell sind. So kann man für 500 € zwar eine kleine Web-Visitenkarte bekommen, aber sicherlich keine ausgereifte Firmenpräsenz mit Content-Management-System und Suchmaschinenoptimierung erwarten bzw. erhalten.

Vergessen Sie nicht, dass Ihre Website Ihr Unternehmen präsentiert und eine wichtige Marketing-Maßnahme darstellt, die Sie aktiv bei der Kundenakquise unterstützt und letztlich sogar Kosten einspart, da wichtige Geschäftsprozesse online abgewickelt werden können.

Eine solche Verantwortung sollte man nicht einfach an den günstigsten Anbieter vergeben. Achten Sie auf Referenzen, Auftreten und die eigene Website des Anbieters.

Um Ihnen eine kleine Orientierungshilfe bei der groben Preiskalkulation zu geben, kann ich Ihnen folgende Website empfehlen: http://www.webkalkulator.com/kostenrechner.asp. Die Preise werden ständig aktualisiert und bilden einen guten Durchschnitt der anfallenden Kosten für ein Internet-Projekt. Ein Tipp von mir: Im untereb Drittel der geschätzten Kosten werden Sie einen guten Webdesigner finden, der Ihr Projekt umsetzt. Agenturen sind natürlich teurer, da sie höhere laufende Kosten für Mitarbeiter, Miete & Co. decken müssen.

Was ist eigentlich Suchmaschinenoptimierung?

Suchmaschinenoptimierung ist kein Buch mit sieben Siegeln.

Immer wieder erlebe ich in meinem beruflichen Alltag, dass sich völlig falsche Vorstellungen bezüglich der Optimierung von Websites für die Auffindbarkeit in Suchmaschinen etabliert haben. Das liegt nicht zuletzt daran, dass es einige schwarze Schafe in der Branche gibt, die versuchen, Suchmaschinenoptimierung zu mystifizieren und zu etwas für den “normalen” Internetnutzer nicht Greifbarem zu machen.

Da gibt es Anbieter, die dem unbedarften Kunden versprechen, ihre Website auf Platz 1 bei Google zu bringen. Interessant, denn dazu müsste man den genauen Google-Algorithmus kennen. Wer das ernsthaft von sich behaupten kann, wäre sicherlich Millionär oder tot.

Natürlich könnte ich Ihnen auch versprechen, dass ich Sie unter bestimmten Suchbegriffen auf Platz 1 bei Google bringe. Aber dann unter der Bedingung, dass ich mir die Suchbegriffe frei auswählen darf… Aber Spaß bei Seite: Seriöse Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist kein Hexenwerk, sondern das konsequente redaktionelle Arbeiten an einer Website unter Beachtung einiger wichtiger Faktoren.

Zunächst einmal sollte Ihre Website technisch so realisiert werden, dass eine Suchmaschine die Inhalte optimal analysieren bzw. indizieren kann. Sie sollte standardkonform sein und nicht aus verschachtelten Tabellen-Konstrukten bestehen. Allgemein kann man sagen, dass eine Website dann gut für Suchmaschinen lesbar ist, wenn sie für sogenannte Screenreader geeignet ist. Das sind Programme, die sehbehinderten Menschen die Textinhalte von Websites vorlesen.

Google ist sozusagen auch sehbehindert. Texte werden erkannt, aber der Inhalt von Bildern oder gar Flash-Animationen bleibt Google verborgen. Der Textinhalt bestimmt, ob Ihre Website (aus Sicht von Google) zu einem Thema interessant und relevant ist, oder nicht. Daher ist das Beste, dass Sie für Ihre Auffindbarkeit tun können, das Bearbeiten Ihrer Texte. Die wichtigen Schlüsselbegriffe, nach denen Internet-Nutzer zu Ihrem Thema suchen, sollten entsprechend enthalten sein. Hierbei gibt es eine gewisse Hierarchie der Stellen, an der die Schlüsselbegriffe vorkommen sollten.

Oberste Priorität hat der Seitentitel, gefolgt von den Überschriften, die auf der jeweiligen Seite verwendet werden. Dann folgt der eigentliche Text, in dem sich die Begriffe ebenfalls wiederfinden sollten.

Überlegen Sie sich genau, welche Begriffe sie verwenden. Es bringt wenig, wenn auf Ihrer Website 20mal der Begriff “fahrbarer Untersatz” verwendet wird, die Leute bei Google aber nach “Auto” oder “KFZ” suchen.

Neben einigen kleinen technischen Maßnahmen im Hintergrund, die ich Ihnen gerne in einem Gespräch erläutere, sollten dann noch möglichst viele Webseiten auf Ihre verlinken. Das ist nicht immer ganz leicht. Zusätzlich macht es großen Sinn, Social-Media-Dienste wie Facebook und Twitter zu verwenden. Dies aber nur, wenn Sie auch genügend Inhalte haben, die Sie publizieren können.

Gerne stehe ich Ihnen zu einem persönlichen Gespräch zur Verfügung und koordiniere Ihre Optimierungsmaßnahmen.

Alle Jahre wieder: Download-Adventskalender und Datensammler.

Die üblichen Verdächtigen: Tolle Download-Adventskalender auf vielen PC-Magazin-Websites

Seit Jahren immer das gleiche Spiel: Ab dem ersten Dezember gibt es auf zahlreichen Websites großer PC-Magazine sogenannte Download-Adventskalender. Jeden Tag können die Besucher dort ein virtuelles Türchen öffnen und finden dahinter eine „Überraschung“. Eine kostenlose Software von mehr oder minder großem Nutzwert wird in Aussicht gestellt. Klasse, denken viele im ersten Moment.

Doch auf den zweiten Blick ist die Enttäuschung oft groß. Die angebotene Software entpuppt sich entweder als Ladenhüter, die nur kostenlos angeboten wird, weil sie keiner kaufen würde, oder die Software ist mit einer Zwangsregistrierung verbunden. Bei dieser Registrierung muss der Kunde sich auf einer Website mit persönlichen Daten anmelden um dann einen Freischalt-Code per Email zu erhalten, um die Software nutzen zu können. Unnötig zu erwähnen, dass er daraufhin in den meisten Fällen deutlich mehr Werbung per Email erhalten wird, als er es ohnehin schon tut.

Eine dritte Variante ist dann noch Software, die ungebetene Passagiere an Bord hat. Beim Installieren der Software werden kleine, unerwünschte Programme mitinstalliert, die das Nutzungsverhalten der Verwenders ausspionieren oder ihn mit unerwünschter Werbung und Schlimmeren versorgen.

Ich persönlich meide es tunlichst, derartige Programme zu installieren, da ich meinen PC sauber halten möchte und keine unerwünschte Werbung brauche.

Sollten Sie unbedingt eines der wie Sauerbier angepriesenen „Software-Highlights“ ausprobieren wollen, so empfehle ich die Installation in einer sicheren Umgebung wie z.B. einer sogenannten Sandbox und die Verwendung einer Email-Adresse, die Sie sonst für keinen anderen Zweck benutzen.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Adventszeit ohne Software-Enttäuschungen.

12 Jahre online – Grund zum Feiern und Zeit für eine Umstrukturierung

12 Jahre [web-based-media]: Der Name ist und bleibt Programm.

Vor 12 Jahren startete ich meine Website www.web-based-media.com. Damals noch als statische kleine Website ohne Content-Management-System. Webdesign war mein Hauptgeschäft und ich habe viele interessante Menschen im Rahmen meiner Tätigkeiten kennen gelernt.

Die Zeiten haben sich geändert, neue Techniken kamen (und gingen teilweise auch), und ich hielt mich stets auf dem aktuellen Stand. Das Angebot an Dienstleistungen wurde ständig ausgebaut. So kamen schnell digitale Bildbearbeitung, Website-Pflege und Content-Management-Systeme dazu. Auch wurden zahlreiche Schulungen im EDV-Bereich durchgeführt. In den letzten 8 Jahren arbeitete ich auch intensiv  im Bereich der Suchmaschinenoptimierung. So wuchs das Portfolio ständig weiter.

Nun sind „plötzlich“ 12 Jahre vergangen und ich blicke gerne und stolz zurück. Dennoch ist es Zeit für eine Umstrukturierung.

In Zukunft werde ich an dieser Stelle verstärkt über aktuelle Themen rund um Internet, Webdesign, Suchmaschinenoptimierung & Co. berichten.

Meinen Stammkunden bleibe ich selbstverständlich gerne erhalten, ansonsten nehme ich nur noch interessante, ausgesuchte neue Projekte an. Dabei wird mein Tätigkeitsschwerpunkt auf der Beratung bei und Analyse von Webprojekten liegen.