Seit einigen Tagen ist es nun auch bei uns verfügbar: Das neue iPad2.
Es sieht prima aus, ist noch etwas handlicher und smarter als der Vorgänger geworden und hat einen schnelleren Doppelkern-Prozessor.
So weit, so gut. Natürlich habe ich das neue iPad2 auch schon in Händen gehalten, damit herumgespielt und es getestet. Aber ich habe für mich beschlossen, nicht umzusteigen. Noch nicht.
Mein iPad (1) erfüllt absolut seinen Zweck und ich bin sehr zufrieden damit. Das neue ist zwar auch schön, aber für mich rechtfertigt der vergleichsweise geringe Mehrwert nicht die Neuanschaffung, da ich ein nicht einmal 4 Monate altes Gerät besitze, das alles kann, was ich von diesem netten Gadget erwarte. Und meine Erwartungen, die ich an das Nachfolgemodell hatte, wurden nicht erfüllt. Ich hätte mir eine feinere Display-Auflösung, einen USB-Port und eine gute Kamera gewünscht.
Die Auflösung ist die gleiche wie bei der ersten Version geblieben, obwohl Apple theoretisch bereits die doppelte Auflösung des Displays realisieren könnte, wie man beim iPhone sieht. Einen USB-Port gibt es nicht. Okay, es gibt zwei Kameras. Eine für Videotelephonie, eine um Aufnahmen der “Umwelt” zu machen. Allerdings sind diese Kameras technisch absolut nicht mehr zeitgemäss und schneiden in Tests sehr schlecht ab. Und der schnellere Prozessor wird aktuell nur von einer einzigen App, die mir bekannt ist, genutzt: iMovie. Und die brauche ich nicht auf dem iPad, denn dafür gibt es PCs, die das schneller können…
Bevor ich es vergesse: Auch wäre es schön gewesen, wenn Apple seinem neuen Tablett LTE spendiert hätte. Dann hätte ich es mir überlegt. Aber so warte ich entspannt auf das iPad 3, das vermutlich in der ersten Jahreshälfte 2012 herauskommen wird. Dann werde ich zuschlagen. Aber erst, nachdem der neue iMac herausgekommen ist, auf den ich sehnsüchtig warte.
![Jan B. Otte - [web-based-media]](http://www.web-based-media.com/wp-content/themes/web-based-media1/web-based-media.png)








