iPad – Sinnvoll oder nicht?

erstellt am: 03.01.2011

Ich muss zugeben, dass ich bei der Markteinführung des iPad mehr als skeptisch war, was den Sinn und Nutzen dieses Gerätes angeht. Ich dachte an das Preis-Leistungs-Verhältnis und fand es nicht okay, für relativ schwache Hardware doch deutlich mehr Geld bezahlen zu müssen, als für ein handelsübliches Netbook.
Aber wie es das Schicksal so wollte, habe ich kürzlich einen Auftrag für eine Intranet-Site erhalten, die speziell für das iPad konzipiert werden sollte. Da ich bis dahin kein iPad besass, fragte ich einen guten Freund, ob er mir sein iPad kurzfristig leihen könnte. Nachdem ich damit einige Stunden hantiert habe, war ich schon sehr angetan davon, beonders, weil alles so schnell ging. Kein langes Booten des Netbooks, kein ewiges Warten, nur um mal schnell die E-Mails abzurufen. Alles geht schnell und einfach. Das Konzept gefällt mir. Und die Erweiterbarkeit über sogenannte “Apps” aus dem iTunes-Shop lässt jeden sein iPad so ausstatten, wie er es braucht.

Naürlich gibt es genügend Leute, die behaupten, das iPad wäre nur eine Medienkonsum-Maschine oder ein Daddel-Tablett. Das hängt aber sehr stark vom Nutzer ab, und davon, welche Applikationen er auf seinem iPad installiert. Ich für meinen Teil habe mir das iPad nun vor drei Wochen gekauft und bin absolut begeistert. Klar, die Kosten sind nicht gering. Ich habe mich für das iPad mit W-LAN und 3G mit 16 GB Speicher entschieden, denn ich will darauf keine Filme sehen und keine Musik hören. Dafür habe ich meinen iPod. Der Preis lag bei 599 €. Dabei war nur ein USB-Kabel und ein Ladestecker. Trotzdem ist es ein erhebender Moment, ein Apple-Produkt auszupacken. Einfach schön gemacht, sowohl die Verpackung als auch das Gerät.

Das Gerät selbst sieht toll aus, kann aber außer Kalenderfunktion, E-Mail und Internet eigentlich noch nicht viel. Dazu gibt es die Apps aus dem iTune-Store, und jeder Nuzer kann damit sein iPad so ausstatten, wie es für ihn am praktischsten ist. Ich für meinen Teil habe mir inzwischen Programme für über 150 € gekauft, kann nun aber auch wirklich produktiv damit arbeiten. In den nächsten Tagen werde ich immer mal wieder eine App vorstellen, die ich interessant finde und selbst nutze.

Mein iPad ist für mich primär als Kreativwerkzeug und zur Präsentation beim Kunden gedacht, und diese Aufgabe meistert es großartig. Keine Notizzettel mehr, die dann irgendwo rumfliegen, kein Datenchaos auf verschiedenen Rechnern verteilt, sondern alles Wesentliche in einem Gerät immer dabei. Ich bin begeistert, und beim Kunden kommt es ebenfalls gut an, wenn man sofort präsentieren kann, und nicht erst nach einer Steckdose fragen muss, und dann erst einmal 5-10 Minuten seinen Laptop hochfahren muss.

Selbst nach so kurzer Zeit kann ich sagen, dass ich mein iPad im Berufsalltag und auch im Privaten nicht mehr missen möchte. Die anfängliche Skepsis ist vollständig einer absoluten Zufriedenheit gewichen, wie ich es noch bei keinem anderen elektronischen Helfer erlebt habe. Und das, obwohl die Flash-Unterstützung fehlt… Man darf nur dabei eines nicht vergessen: Das iPad ist kein Notebook-Ersatz und will auch keiner sein. Das iPad ist das iPad. Sonst nichts.

—– Artikel wurde auf meinem iPad erstellt

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