Webdesign

Adobe: Flash Professional soll nicht sterben.

Flash hat im Internet keinen allzu guten Ruf mehr und wird zunehmend weniger von mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets unterstützt.

Ich für meinen Teil finde es gut, dass eine proprietäre Technik langsam verschwindet, die früher vielfach für die falschen Zwecke missbraucht wurde. Allerdings gab es aus meiner Sicht in den letzten paar Jahren eine klaffende Lücke im Bezug auf Animationen für Werbebanner und andere Marketing-Maßnahmen. Die meisten Dinge kann man zwar inzwischen mit html5 abbilden, aber eine umfassende Entwicklungsumgebung, die ähnlich mächtig war wie Adobe’s Flash Professional vermisste ich bislang,

Nun hat sich Adobe entschieden, seine Entwicklungsumgebung Flash Professional nicht sterben zu lassen, sondern sie mit neuem Namen und neuen Features durchstarten zu lassen. Ab 2016 wird „Flash Professional CC“ nun „Animate CC“ heißen. Es wird künftig auch neben klassischem Flash in der Lage sein, htlm5-Canvas- und WebGL-Animationen zu exportieren. Und das in einer vertrauten Entwicklungsumgebung.

Ich bin sehr gespannt auf die Neuentwicklung.

Dafür wird wohl die bislang angebotene (und leider nie liebgewonnene) Software „Adobe Edge Animate CC“ leise vom Markt verschwinden. Alteingesessene Flash-Designer dürften sich freuen.

CSS-Spielerei: Runde DIV-Container

Endlich hat sich CSS 3 überwiegend durchgesetzt und wird von den meisten aktuellen Browsern unterstützt. Ein Feature, auf das ich lange gewartet habe, war es, ohne grafische Hilfsmittel Boxen mit abgerundeten Ecken und sogar Kreise zu erstellen, in denen Inhalte dargestellt werden.

Nun geht das endlich. Ein kleines Beispiel hierfür:

Für eine kleine Landig-Page einer Werbekampagne habe ich einige Symbole benötigt, die möglichst plakativ als Aufforderung zum Anklicken wahrgenommen werden sollen. Das Ganze soll so aussehen:

Runde Ecken mit CSS 3 und html 5.

Runde Ecken mit CSS 3 und html 5.

Früher hätte ich dazu einen DIV-Container verwendet, in den ich die entsprechende Grafik eingefügt hätte. Das hätte natürlich funktioniert, aber deutlich mehr Ladezeit benötigt, da jede Grafik das Kreiselement und den Inhalt hätte enthalten müssen.

Nun geht es Dank CSS3 und HTML5 anders und eleganter.

Der Quelltext in der html-Datei ist denkbar einfach:

html-Quellcode

html-Quellcode

Jeder Container wird mit der CSS-Klasse „container“ versehen, die alle die gleichen Eigenschaften zugewiesen bekommen. Innerhalb dieses Containers befindet sich ein weiterer Container, der einen individuellen Unterschied aufweist: Den Inhalt, in diesem Fall das weiße Ikon innerhalb des Kreises. So erhält jeder Container eine eigene ID zugewiesen.

Die Klasse „container“ erhält folgende Formatierung in der CSS-Datei:

CSS-Container

CSS-Container

Die Anweisung „display: inline-block“ sorgt dafür, dass mehrere Container nebeneinander dargestellt werden können und nicht untereinander angeordnet werden.

Dann folgt die „runde Formatierung“ des individuellen Inhalts-Blocks:

Definition des individuellen Inhalt.

Definition des individuellen Inhalts.

Damit die Div-Container rund dargestellt werden, wird die Einstellung „border-radius“ vorgenommen. Für einen Kreis muss der Radius genau der Hälfte von Höhe und Breite des Div-Containers entsprechen. Also bei 150 x 150 Pixeln genau 75 px Radius. Das Bild in der Mitte des so entstandenen Kreises ist ein Hintergrundbild, das über die Anweisung „background-image“ angezeigt wird. Damit es genau in der Mitte des CSS-Kreises steht, wird die Anweisung „background-position: center center“ verwendet. Dadurch wird es vertikal und horizontal zentriert innerhalb des Containers.

So lassen sich mit wenig Aufwand Buttons erstellen, die früher deutlich mehr Grafik erfordert hätten und leichter anpassbar sind, ohne jedes Mal Photoshop & Co zu bemühen.

Suchmaschinenoptimierung: Selbstgemachten Double-Content vermeiden

In den vergangenen Jahren hat es immer wieder Gerüchte dazu gegeben, was die Positionierung von Websites in den Google-Suchergebnissen beeinflusst. Vieles davon war übertrieben, einige Aspekte wurden aber auch unterschätzt.

Worauf ich hier kurz eingehen möchte, ist die Gefahr, dass Ihre Website doppelte Inhalte (Duplicate Content) nach außen spielt, ohne dass Sie dies beabsichtigen.

Duplicate Content bedeutet, dass Textinhalte Ihrer Website unter verschiedenen Adressen von Google gefunden werden können. Das passiert schon ungewollt, wenn Ihre Website unter www.ihrewebsite.de und unter ihrewebsite.de aufrufbar ist. Häufig wird dies etwas zu sehr dramatisiert, aber es ist auf jeden Fall ein Nachteil, der nicht sein muss. Das können Sie aber sehr leicht vermeiden, wenn Sie Ihre Website in der Google Search Console anmelden. (Dies sollten Sie ohnehin tun!)

Dort können Sie die von Ihnen verwalteten Websites bei Google anmelden, indem Sie auf „Eigenschaft hinzufügen“ klicken. Sie müssen dazu die Website verifizieren, um zu beweisen, dass Sie berechtigt sind, die Seiten zu verwalten, damit kein Unbefugter Unsinn treibt. Wie das geht, zeigt Ihnen Google relativ gut nachvollziehbar an.

Google Search Console

Melden Sie dort Ihre Website mit vorangestelltem „www“ und ohne das „www“ an und verifizieren Sie diese.

Klicken Sie dann in der Übersicht auf eine dieser Seiten und wählen Sie dann „Website-Einstellungen“

einstellungen

Wählen Sie dann im Anschluss die von Ihnen bevorzugte Domain, also entweder Ihre Webadresse mit vorgestelltem „www“ oder ohne.

bevorzugte_domain

Damit zeigen Sie Google, dass Ihnen beide Adressen gehören, und das die Adresse nur aus Gründen der Nutzerfreundlichkeit mit und ohne „www“ aufrufbar ist. Google weiß somit, dass es kein Versuch ist, sich entgegen der Google-Richtlinien besser zu positionieren.

 

Fehler im Shopdesign sind vergleichbar mit einem schlecht organisierten Ladengeschäft.

Kennen Sie das Gefühl? Sie wollen sich belohnen.
Sie möchten unbedingt einen bestimmten Artikel kaufen und gehen in ein Ladengeschäft. Ihre Laune ist dabei ausgeglichen bis euphorisch, da Sie sich ja etwas gönnen wollen.
Beim Betreten des Geschäftes dröhnt laute und übersteuerte Musik aus den schlechten Lautsprechern, zwischendurch unterbrochen von einer Durchsage, die eine Mitarbeiterin ohne Sprecherfahrung offenbar mit vorgehaltener Kündigungsandrohung widerwillig alle paar Minuten wiederholen muss. Die Lärmbelästigung bringt Sie aus dem Konzept.

Sie verlieren Ihre entspannte Grundstimmung allmählich und wollen schnell zum gewünschten Artikel vordringen und ihn kaufen.

Aber wo ist der Artikel zu finden? Beratung gibt es offenbar keine. Die Wegweiser-Schilder sind irreführend und keine Erleichterung bei Ihrer Suche. Einen Info-Stand gibt es auch nicht. Erste Frustration macht sich breit. Natürlich sind Sie winterlich gekleidet, da es draußen Minusgrade hat, der Laden ist aber völlig überheizt. Sie möchten die Transaktion Ware gegen Geld möglichst schnell hinter sich bringen.

Dann gibt es plötzlich scheinbar doch Mitarbeiter des Geschäftes, die sich für Sie als Kunden interessieren. Scheinbar. Denn Ihnen wird schnell klar, dass diese Mitarbeiter keine Ahnung haben, ob und wo es den von Ihnen gewünschten Artikel gibt. Diese Mitarbeiter haben ein ganz anderes Ziel: Sie wollen Ihnen irgendein Produkt, ein Gewinnspiel oder die Teilnahme an einer Umfrage aufschwatzen. Beratung bekommen Sie von denen keine brauchbare.

Schließlich finden Sie endlich alleine den gewünschten Artikel. Die Laune und die Kauf-Euphorie sind schon längst nicht mehr sehr stark. Sie legen den Artikel trotzdem in den Einkaufswagen und fahren damit zur Kasse. Es plagen Sie dabei einige Zweifel, ob der Artikel für Sie wirklich der richtige ist. Keiner hat Sie beraten können oder wollen.

An der Kasse angekommen finden Sie sich erst einmal in einer langen Warteschlange wieder. Als Sie nach 10 Minuten endlich an der Reihe sind, wird Ihnen klar, warum es so lange dauert. Die Kassiererin stellt Ihnen dutzende unnötiger Fragen, die Sie eigentlich nicht beantworten möchten. Sie wollen doch einfach nur das Produkt kaufen.

Sie haben das Geld passend und offensichtlich in der Hand, aber die Kassiererin will wissen, ob Sie eine Kundenkarte besitzen, ob Sie mit Karte bezahlen wollen, ob Sie auch Geld abheben möchten, wie Ihre Postleitzahl lautet, wie alt Sie sind, ob Sie die aktuelle Werbung regelmäßig per Email erhalten möchten, wie Sie auf das Ladengeschäft aufmerksam geworden sind, etc. Sie verlieren absolut die Lust und wollen den Laden endlich verlassen. Die letzte Frage „Waren Sie zufrieden?“ beantworten Sie nur mit einem Gegrummel, dass so viel heißen soll wie „nein!“.

Ein wirklich schlechtes Einkaufserlebnis in der realen Welt. Aber genau so kann es Ihnen beim Online-Kauf ergehen. Viele Fehler, die Ladengeschäfte machen, werden auch von Online-Shops begangen. Und umgekehrt.

Liebe Shop-Betreiber: Ihre Chance liegt darin, etwas besser zu machen als der Einzelhandel!!! Langweilen Sie Ihre Kunden nicht. Nerven Sie nicht mit tausend Fragen. Lassen Sie es zu, dass ein Kunde einfach nur schnell etwas bei Ihnen bestellt.

Eine wirklich gelungene Infografik zu diesem Thema habe ich bei Anna Leonhardt von domainFACTORY gefunden:

Folgenschwere Fehler im Web-Design

Braucht ein Gasthof eine Website?

Gerade auf dem Lande gibt es urige kleine Gasthöfe, die zwar ein echtes Erlebnis für die Gäste bieten würden, aber leider in keiner Weise im Internet vertreten sind.

Die Betreiber fragen sich häufig, ob es überhaupt Sinn macht, im Internet präsent zu sein. Es kostet ja schließlich Geld, und wie hoch ist denn der Nutzen? Oder sie denken nicht einmal darüber nach, eine Website oder Ähnliches zu haben.

Ich möchte dazu nur einmal ganz untechnisch und ohne großes Marketing-Gebrabbel Gründe aufzählen, warum für mich als Gast eine gut gepflegte und leicht zu findende (also optimierte) Website für einen Gasthof wichtig ist:

Ich möchte als Kunde gerne wissen:

  • wie die Öffnungszeiten sind und wann geschlossen ist. Ich gehe auch z.B. Montags gerne mal Essen…
  • was auf der Speisekarte steht und was an bestimmten Tagen angeboten wird.
  • ob der Betrieb gerade Urlaub hat und ich mir den Weg sparen kann.
  • wie es in dem Gasthof aussieht. Würde ich mich dort wohlfühlen?
  • welche Getränke es gibt.
  • ob man reservieren kann.
  • ob es einen Biergarten gibt.
  • wie ich dort hin finde. Routenplaner wäre schön.

Wenn ich diese Infos nicht im Internet finde, komme ich eventuell gar nicht auf die Idee, auf gut Glück zu dem Gasthof zu fahren. Darüber sollten Sie als Gastwirt vielleicht einmal nachdenken. Viele potentielle Kunden wollen diese Informationen und viele neue Kunden finden nicht zu Ihnen, wenn Sie nicht im Internet auffindbar sind.

YouTube-Videos einbetten ohne Konkurrenzfilme am Ende.

Was dem Privatmann, der ein YouTube-Video auf seiner Website einbindet relativ egal sein dürfte, wird sicherlich viele Firmen sehr stören, denn es kann sein, dass Sie damit ungewollt Werbung für die Konkurrenz machen und auf deren Videos hinweisen.

Jeder, der auf YouTube Videos ansieht, kennt das: Wenn der Film fertig abgespielt wurde, wird eine Auswahl thematisch passender weiterer Filme angezeigt.
ANzeige von thematisch passenden Videos am Ende eines Films

Dies lässt sich auf YouTube selbst nicht verhindern und gehört ja auch zu einem der Prinzipien, um Nutzer mit Filmmaterial zu versorgen, ohne lange danach suchen zu müssen. Aber einer Firma, die ihren YouTube-Imagefilm auf ihrer eigenen Website einbettet, kann es nicht gefallen, wenn am Ende des Films auf Videos der Konkurrenz oder auf vielleicht unpassende Inhalte verlinkt wird.

Das ist auch wohl der Grund, warum viele Firmen, die Videomaterial in ihre Website integrieren auf teilweise recht abenteuerliche Lösungen und selbst programmierte Videoplayer zurück greifen. Dabei gibt es zwei simple Lösungen für das Problem:

1) Verdrängung der Konkurrenz durch eigene YouTube-Videos

Wer in der komfortablen Lage ist, über ausreichendes Videomaterial zu verfügen, kann die Konkurrenz verdrängen. Dazu müssen aber mindestens 12 eigene Videos auf YouTube existieren, die alle thematisch zueinander passen und mit den entsprechenden Schlagworten, Titeln und Beschreibungen versehen wurden.

Wenn alles gut thematisch zusammen passt, gibt es die Chance, dass am Ende eines Videos nur die weiteren verfügbaren Filme der jeweiligen Firma angezeigt werden. Das wäre zwar die Idealllösung, aber kaum eine kleinere Firma verfügt dazu über ausreichendes Material.

Daher gibt es für Firmen mit weniger Videos auch noch folgende Alternative:

2) Abschalten der Anzeige weiterer Videos nach Ende des Films

Normalerweise werden YouTube-Videos als iFrame in Websites eingebettet. Das funktioniert so:

Auf YouTube klicken Sie unterhalb des einzubettenden Videos auf „Teilen“.
YouTube: Video teilen

Anschließend wählen Sie „Einbetten“ und klicken dann darunter auf „MEHR ANZEIGEN“.

YouTube-Video einbetten

Nun klappt das Menü auf und Sie sehen eine Vorschau des Videos und darunter weitere Optionen, die Sie auswählen können.

YouTube-Video einbetten ohne Konkurrenz-Filme am Ende

Deaktivieren Sie nun die Option „Nach Ende des Videos vorgeschlagene Videos anzeigen“.
Der ursprüngliche Einbettungs-Code ändert sich nun von z.B.

<iframe width=“560″ height=“315″ src=“//www.youtube.com/embed/w7L7yfJ1s9c“ frameborder=“0″ allowfullscreen></iframe>

in

<iframe width=“560″ height=“315″ src=“//www.youtube.com/embed/w7L7yfJ1s9c?rel=0“ frameborder=“0″ allowfullscreen></iframe>

Durch die Ergänzung „?rel=0“ wird also verhindert, dass am Ende des Videos weitere Filme angezeigt werden und es wird das Startbild des Videos angezeigt.

Bilder für Google lesbar machen

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Diese „Weisheit“ trifft für die menschlichen Besucher Ihrer Website mit Sicherheit zu, wenn Sie das passende Bild gewählt haben. Aber Suchmaschinen wie Google oder Bing „sehen“ das etwas anders.

Wie optimieren Sie Bilder für Suchmaschinen?

Ein Beispiel für die Optimierung von Bildern für Suchmaschinen wie Google.

Bilder können lange Texte auflockern und damit das Lesen angenehmer machen. Sie können auch Zusammenhänge oftmals leichter erklären, als es Worte könnten. Sie sollten also in längeren Texten keinesfalls auf Bilder verzichten. Aber Sie sollten auch eines im Hinterkopf behalten: Für Suchmaschinen wie Google, Bing, Yahoo, etc. sind Bilder im Prinzip nur bestimmte Stellen, an denen sich Bildpunkte befinden, egal, was diese auch für Menschen aussagen sollen und können. Die Inhalte von Bildern können Suchmaschinen bislang kaum bis gar nicht erfassen.

Aber Sie können etwas tun, damit Ihre Bilder nicht nur den Besuchern Ihrer Website Informationen liefern, sondern auch für Suchmaschinen interessant werden:

Bilder lesbar machen für Google & Co.

Dateinamen

Das Sichtbarmachen eines Bildes fängt mit dem Dateinamen an. Verwenden Sie niemals den Namen, den Ihre Digitalkamera vielleicht vorgegeben hat, z.B. DSCN000178.jpg. Mit diesem Namen kann niemand etwas anfangen, weder Google noch menschliche Besucher Ihrer Website.

Geben Sie dem Bild einen aussagekräftigen Namen, der etwas über den Inhalt aussagt. Machen Sie den Titel dabei aber nicht zu lang und benutzen Sie keine Leerzeichen, denn die werden dann oft so dargestellt: „jan%20otte.jpg“. Das sieht nicht gut aus und kann bei einigen Webservern zu Problemen führen. Wenn Abstände zwischen Buchstaben benötigt werden, verwenden Sie lieber den Unterstrich „_“ dafür. Idealerweise orientieren Sie sich bei der Namensgebung des Bildes an Ihrem wichtigsten Schlüsselbegriff auf der jeweiligen Webseite.

Nähe zum Text

Bilder sollten von relevantem Text umgeben sein. Je näher der Text um die Bilder herum platziert ist, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass das Bild mit dem Text und den hoffentlich darin enthaltenen Schlüsselbegriffen von Google in Verbindung gebracht wird. Platzieren Sie ein Bild also immer genau dort, wo es den geschriebenen Text optimal unterstützt.

Alternativ-Text (Alt-Text)

Alt-Texte wurden ursprünglich für Sehbehinderte eingeführt, die eine Software zum Vorlesen von Webseiten benutzen, um ihnen zu beschreiben, was sie selbst nicht sehen können. Im Alt-Text sollten Sie den Inhalt eines Bildes etwas ausführlicher beschreiben. So wie die Bilder selbst, sollten sich auch die Alt-Texte eindeutig voneinander unterscheiden.

Tooltip (Title-Attribut)

Der Tooltip wird angezeigt, wenn Sie mit dem Mauszeiger über ein Bild fahren (sofern er vorher eingegeben wurde).

Bild-Unterschrift

Manche Content-Management-Systeme wie WordPress unterstützen auch eine Beschriftung des Bildes als Bildunterschrift. Auch diese Möglichkeit sollten Sie nutzen.

Wenn Sie diese Tipps beherzigen, steigern Sie deutlich die Chance, dass Google, Bing & Co. etwas mit Ihren Bildern anfangen können. Allerdings sollten Sie diese Art der Optimierung nur auf Bilder anwenden, die auch tatsächlich eine Aussage haben und nicht nur als reiner Zierrat dienen oder rein gestalterisch verwendet werden, denn bei diesen ist der eindeutige Bezug zum Text und den Keywords sowieso nicht gegeben.

Dateigröße

Achten Sie bitte unbedingt darauf, dass die Bilder, die Sie auf Webseiten verwenden, auch von der Größe her für die Verwendung im Internet geeignet bzw. dafür optimiert sind. Ein Bild, dass Sie direkt aus Ihrer 12 Megapixel-Digitalkamera auf Ihre Website stellen, ist definitiv zu groß für das Internet. Es hilft auch nicht, das riesige Bild in einem Webeditor einfach klein zusammen zu schieben, denn das ändert nur die Darstellung des Bildes, nicht aber die Dateigröße. So können Sie mit etwas Ungeschick fünf kleine Bilder auf Ihrer Website haben, die aber insgesamt eine Ladezeit von mehreren Minuten zu Folge haben. Damit verärgern Sie Ihre Besucher und riskieren auch eine Benachteiligung bei Google, da die Ladegeschwindigkeit einer Website inzwischen ein Kriterium für die Positionierung in den Suchergebnissen ist.

Um ein Bild auf Ihrer Website sinnvoll zu benutzen, sollten Sie es von Auflösung und Dateigröße her unbedingt für das Internet optimieren. Eine 12 Megapixel große Bilddatei liefert so viele Bildinformationen, dass Sie auf einem normalen Monitor nicht einmal ansatzweise dargestellt werden können. Es gibt zahlreiche kostenlose Bildbearbeitungsprogramme, die Sie nutzen können, um Bilder auf die richtige Größe zu reduzieren.

Google-Authorship ist am Ende.

Normale Website-Betreiber werden es nicht mitbekommen haben, aber ambitionierte Web-Autoren und Suchmaschinenoptimierer haben sicherlich Ihre Versuche mit dem Google-Authorship-Projekt gemacht.

Es ging darum, dass bei jedem geschriebenen Beitrag eine Kurzbeschreibung des Autors, Bild, Name und Hinweis auf sein Google+ Konto in den Suchergebnissen angezeigt werden sollte. Auch ich habe damit experimentiert und mir viel Mühe gegeben, damit ich meine Einblendung in den Google-Suchergebnissen bekomme. Bei einigen wenigen Artikeln hat es funktioniert, bei den meisten jedoch nicht. Der ganze Aufwand stand in keiner Relation zum tatsächlichen Nutzen.

Zu dieser Ansicht ist offenbar auch Google selbst irgendwann gelangt, denn Ende August hat John Mueller in einem kurzen Posting bei Google+ darüber informiert, dass das Projekt eingestellt wird.

Ich persönlich finde es schade, weil es ein interessanter Ansatz war. Jedoch war die Implementierung deutlich zu aufwändig und umständlich, und so landet auch dieses Projekt wie schon so viele auf dem Google-Friedhof der gestorbenen Ideen und Projekte. Ärgerlich nur, dass viele Menschen viel Geld und Zeit investiert haben, und nun alles umsonst war.

 

Google unterstützt bei der Suche nach Webseiten für Smartphones

Wer kennt das nicht? Man sucht mit seinem Smartphone bei Google nach einem Dienstleister oder nach Informationen und gelangt schließlich auf eine Seite, deren Text viel zu groß oder viel zu klein dargestellt wird, deren Inhalte nur durch horizontales Scrollen sichtbar sind, oder die auf Techniken setzt, die von Ihrem Smartphone nicht unterstützt werden. Sie sind also auf einer Webseite gelandet, die nicht auf die Anzeige auf Smartphones optimiert wurde. Die Enttäuschung ist oft groß.

Um dies in Zukunft zu vermeiden, hat die Suchmaschine Google sich etwas Neues einfallen lassen. In den kommenden Wochen werden für Mobilgeräte geeignete Websites in Google extra gekennzeichnet:

Für Mobilgeräte / Smartphones geeignet.

Um diese Auszeichnung bei Google in den Suchergebnissen zu erhalten, muss eine Website die folgenden Kriterien erfüllen:

Aktuell sind die erwähnten Quellen nur auf Englisch verfügbar, sollten aber in den kommenden Wochen eingedeutscht werden.

 

Kosten für Webdesign kalkulieren

Wir brauchen eine Website, aber was kostet denn das?

Viele Kunden gehen etwas blauäugig an die Beauftragung eines Webdesigners bzw. einer Web-Agentur heran. Sie wissen zwar, dass sie eine Website benötigen, haben aber keine marktrelevante Vorstellung von den Preisen, die für ein solches Projekt anfallen können bzw. orientieren sich an Angeboten, die weder seriös noch professionell sind. So kann man für 500 € zwar eine kleine Web-Visitenkarte bekommen, aber sicherlich keine ausgereifte Firmenpräsenz mit Content-Management-System und Suchmaschinenoptimierung erwarten bzw. erhalten.

Vergessen Sie nicht, dass Ihre Website Ihr Unternehmen präsentiert und eine wichtige Marketing-Maßnahme darstellt, die Sie aktiv bei der Kundenakquise unterstützt und letztlich sogar Kosten einspart, da wichtige Geschäftsprozesse online abgewickelt werden können.

Eine solche Verantwortung sollte man nicht einfach an den günstigsten Anbieter vergeben. Achten Sie auf Referenzen, Auftreten und die eigene Website des Anbieters.

Um Ihnen eine kleine Orientierungshilfe bei der groben Preiskalkulation zu geben, kann ich Ihnen folgende Website empfehlen: http://www.webkalkulator.com/kostenrechner.asp. Die Preise werden ständig aktualisiert und bilden einen guten Durchschnitt der anfallenden Kosten für ein Internet-Projekt. Ein Tipp von mir: Im untereb Drittel der geschätzten Kosten werden Sie einen guten Webdesigner finden, der Ihr Projekt umsetzt. Agenturen sind natürlich teurer, da sie höhere laufende Kosten für Mitarbeiter, Miete & Co. decken müssen.