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Unified Communication Raumsystem für Webkonferenz-Software

Heute wurde offiziell das neue Unified-Communication-Raumsystem Devio von der Firma Biamp vorgestellt.

Mit diesem Gerät können Sie über nur eine USB 3.0-Schnittstelle alle für eine Webkonferenz wichtigen Geräte nutzen: Kamera, Lautsprecher und Mikrofon. Bring your own Device (BYOD) hat ab heute eine ganz neue Bedeutung. Einfach Ihr Notebook anschließen und an der Webkonferenz teilnehmen.

Das Video zu Devio von Biamp sehen Sie hier:

Devio von Biamp erhalten Sie bei der prodyTel Distribution GmbH.

Nähere Infos unter http://devio.prodytel.de

 

Und immer wieder im Dezember: Unerträglicher Wikipedia-Spendenaufruf

Ich bin stolz darauf, dass ich es bisher geschafft habe, dieses Jahr noch keinmal „Last Christmas“ von George Michael im Radio hören musste. Aber an einer noch viel lästigeren Sache bin ich wieder nicht vorbei gekommen: Dem Wikipedia-Spendenaufruf.

Wenig dezent erscheint ein aggressiv schwarz-gelber Aufruf zum Spenden, noch bevor man überhaupt eingeben konnte, nach was man eigentlich suchen wollte.

Der wenig dezente Spendenaufruf von Wikipedia.

Der wenig dezente Spendenaufruf von Wikipedia.

Geben Sie Wikipedia etwas zurück? Was schulde ich denn? Es kommt so rüber, als würde die Website von Wikipedia geschlossen, wenn nicht jeder rechtzeitig spendet, und das scheint sogar recht gut zu funktionieren.Dabei ist die Wikimedia-Foundation, die hinter dem Projekt steht, finanziell mehr als gut aufgestellt. Aber das sei ihr auch gegönnt, auch wenn man einige Dinge in der Vorgehensweise hinter den Kulissen sicherlich kritisieren kann.

Wikipedia hat klassische Wissenssammlungen wie den Brockhaus systematisch verdrängt. Er wird seit 2014 nicht mehr neu aufgelegt. Ich persönlich finde das sehr schade, zumal nicht jeder Wikipedia-Autor auch ein ausgewiesener Experte auf seinem Gebiet ist. Aber so ist es nun einmal. Wenn ich jetzt aber Wikipedia als digitale Version einer modernen Bibliothek betrachte, dann drängt sich mir leider ein Szenario auf, dass ich furchtbar finde:

Ich sitze in einer Bibliothek und öffne ein Buch. Bei jedem Umblättern der Seiten kommt eine nervige Bibliothekarin angerannt und schiebt mir einen Zettel unter die Nase, auf dem steht, dass ich jetzt gefälligst spenden soll. Würden Sie da nicht auch ausflippen?

Jeder muss das für sich entscheiden, aber ich werde definitiv nicht spenden. Nicht, weil ich gegen Wikipedia im Allgemeinen bin, sondern weil ich die Art und Weise, wie einem hier ein Spenden quasi aufgezwungen wird, einfach unerträglich finde.

Adobe: Flash Professional soll nicht sterben.

Flash hat im Internet keinen allzu guten Ruf mehr und wird zunehmend weniger von mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets unterstützt.

Ich für meinen Teil finde es gut, dass eine proprietäre Technik langsam verschwindet, die früher vielfach für die falschen Zwecke missbraucht wurde. Allerdings gab es aus meiner Sicht in den letzten paar Jahren eine klaffende Lücke im Bezug auf Animationen für Werbebanner und andere Marketing-Maßnahmen. Die meisten Dinge kann man zwar inzwischen mit html5 abbilden, aber eine umfassende Entwicklungsumgebung, die ähnlich mächtig war wie Adobe’s Flash Professional vermisste ich bislang,

Nun hat sich Adobe entschieden, seine Entwicklungsumgebung Flash Professional nicht sterben zu lassen, sondern sie mit neuem Namen und neuen Features durchstarten zu lassen. Ab 2016 wird „Flash Professional CC“ nun „Animate CC“ heißen. Es wird künftig auch neben klassischem Flash in der Lage sein, htlm5-Canvas- und WebGL-Animationen zu exportieren. Und das in einer vertrauten Entwicklungsumgebung.

Ich bin sehr gespannt auf die Neuentwicklung.

Dafür wird wohl die bislang angebotene (und leider nie liebgewonnene) Software „Adobe Edge Animate CC“ leise vom Markt verschwinden. Alteingesessene Flash-Designer dürften sich freuen.

Suchmaschinenoptimierung: Selbstgemachten Double-Content vermeiden

In den vergangenen Jahren hat es immer wieder Gerüchte dazu gegeben, was die Positionierung von Websites in den Google-Suchergebnissen beeinflusst. Vieles davon war übertrieben, einige Aspekte wurden aber auch unterschätzt.

Worauf ich hier kurz eingehen möchte, ist die Gefahr, dass Ihre Website doppelte Inhalte (Duplicate Content) nach außen spielt, ohne dass Sie dies beabsichtigen.

Duplicate Content bedeutet, dass Textinhalte Ihrer Website unter verschiedenen Adressen von Google gefunden werden können. Das passiert schon ungewollt, wenn Ihre Website unter www.ihrewebsite.de und unter ihrewebsite.de aufrufbar ist. Häufig wird dies etwas zu sehr dramatisiert, aber es ist auf jeden Fall ein Nachteil, der nicht sein muss. Das können Sie aber sehr leicht vermeiden, wenn Sie Ihre Website in der Google Search Console anmelden. (Dies sollten Sie ohnehin tun!)

Dort können Sie die von Ihnen verwalteten Websites bei Google anmelden, indem Sie auf „Eigenschaft hinzufügen“ klicken. Sie müssen dazu die Website verifizieren, um zu beweisen, dass Sie berechtigt sind, die Seiten zu verwalten, damit kein Unbefugter Unsinn treibt. Wie das geht, zeigt Ihnen Google relativ gut nachvollziehbar an.

Google Search Console

Melden Sie dort Ihre Website mit vorangestelltem „www“ und ohne das „www“ an und verifizieren Sie diese.

Klicken Sie dann in der Übersicht auf eine dieser Seiten und wählen Sie dann „Website-Einstellungen“

einstellungen

Wählen Sie dann im Anschluss die von Ihnen bevorzugte Domain, also entweder Ihre Webadresse mit vorgestelltem „www“ oder ohne.

bevorzugte_domain

Damit zeigen Sie Google, dass Ihnen beide Adressen gehören, und das die Adresse nur aus Gründen der Nutzerfreundlichkeit mit und ohne „www“ aufrufbar ist. Google weiß somit, dass es kein Versuch ist, sich entgegen der Google-Richtlinien besser zu positionieren.

 

Sinn und Unsinn von QR-Codes in der Werbung

Inzwischen kennt sie fast jeder: Die seltsamen Pixel-Gebilde, die man mit aktuellen Smartphones einscannen kann, um dann entweder auf eine Website zu gelangen, oder irgendwelche sonstigen Infos auf dem Handy abzurufen.

Der ursprüngliche Sinn ihrer Entstehung war ein gänzlich anderer. Die „Quick Response Codes“ wurden von der japanischen Automobilzulieferungs-Industrie ersonnen, um Bauteile zu kennzeichnen. Der Vorteil bei diesen Codes liegt darin, dass bis zu 30% „zerstört“ sein können, ohne die Lesbarkeit zu beeinträchtigen. Diese Tatsache macht es für Werbemaßnahmen so interessant, denn statt einer Zerstörung des Codes kann ein Firmenlogo eingepasst werden.

Im Prinzip eine tolle Sache. Dennoch sollte man sich genau überlegen, wo der Einsatz von QR-Codes Sinn macht und wo nicht. Außerdem gilt es, ein paar Voraussetzungen zu erfüllen, um einen gut lesbaren QR-Code zu erzeugen. Hinter dem Prinzip der QR-Codes steht nämlich ein Standard, der erfüllt werden muss, damit die Codes auch lesbar sind. Außerdem sollte auch erklärt werden, was man mit dem QR-Code tun soll, denn sonst wird er eventuell nur als interessantes Gebilde wahrgenommen.

QR-Code mit Quiet-Zone

QR-Code mit Quiet-Zone

Warum schreiben Sie nicht unter den QR-Code, was man mit ihm tun soll und was dann passiert? Viele großangelegte Werbekampagnen sind schon verpufft, weil man diese „Kleinigkeit“ übersehen hat. Und bevor die Werbekampagne startet, sollte man ausgiebig testen, ob der QR-Code auch wirklich funktioniert. Mindestens ein Gerät der verbreitetsten Handy-Betriebssysteme (iOS, Android, Windows Phone, Symbian) sollte den QR-Code auch fehlerfrei und schnell lesen können. Auch sollte es einen möglichst hohen Kontrast zwischen dem QR-Code und dem Hintergrund geben, idealerweise schwarz auf weiß. Um den QR-Code herum sollte eine sogenannte „Quiet-Zone“ vorgesehen werden, die mindestens dreimal so breit ist, wie ein einzelnes QR-Element. Viele QR-Code-Scanner moderner Smartphones können QR-Codes zwar auch ohne Quiet-Zone lesen, aber es entspricht nicht dem Standard und ist dann eventuell Glückssache, wer den Code verwerten kann.

 Wie erstelle ich einen QR-Code?

Es gibt viele Möglichkeiten, einen QR-Code zu generieren. Die einfachste ist sicherlich, Google zu bemühen. Dort finden sich zahlreiche Online-Generatoren, die kostenlos QR-Code für Sie generieren. Allerdings sind diese nicht immer ganz standardkonform und eventuell auch nicht für den professionellen Druck geeignet, da sie in geringer Auflösung generiert werden.

Wenn Sie professionell Printwerbung erstellen und über die Creative Cloud von Adobe verfügen, ist sicherlich die einfachste Möglichkeit, Indesign zu verwenden. Dort gibt es bereits eine Funktion, um QR-Codes in Flyer, Broschüren, etc. einzufügen.

indesign_qr-code1

Objekt >> QR-Code generieren…

 

indesign_qr-code2

Art des Codes und Farbe auswählen.

Auf diese Weise können Sie sicher sein, dass der Code in der passenden Druckauflösung erzeugt wird.

Wo verwende ich QR-Codes?

Bitte überlegen Sie genau, wo der Einsatz eines QR-Codes sinnvoll ist, und wo nicht. Bei unpassender Verwendung können Sie sich auch schnell blamieren, anstatt eine tolle Werbewirkung zu erzielen.

So hatte ich kürzlich tatsächlich ein Gespräch mit einem Kunden, der unbedingt einen QR-Code für seine E-Mail-Signatur verwenden wollte, und auch auf seiner Website einen solchen Code abbilden wollte. Auf die Frage, was er sich davon versprechen würde, kam er dann zum Glück doch etwas ins Grübeln… QR-Codes eigenen sich, um von einem Printmedium schnell Informationen abzurufen (z.B. eine digitale Visitenkarte), oder um das Medium zu wechseln und Infos im Internet abzurufen, ohne lange Adressen eintippen zu müssen.

In einer E-Mail-Signatur machen QR-Codes keinerlei Sinn, denn der Betrachter hat bereits Zugriff auf’s Internet, sonst könnte er die Mail nicht lesen. Und von der Website mit QR-Code brauchen wir wohl nicht zu reden 😉

Wenn man diese Dinge beachtet, kann der QR-Code eine sinnvolle Bereicherung Ihrer Printwerbung sein, wenn Sie nicht zu viel von ihm erwarten.

Fehler im Shopdesign sind vergleichbar mit einem schlecht organisierten Ladengeschäft.

Kennen Sie das Gefühl? Sie wollen sich belohnen.
Sie möchten unbedingt einen bestimmten Artikel kaufen und gehen in ein Ladengeschäft. Ihre Laune ist dabei ausgeglichen bis euphorisch, da Sie sich ja etwas gönnen wollen.
Beim Betreten des Geschäftes dröhnt laute und übersteuerte Musik aus den schlechten Lautsprechern, zwischendurch unterbrochen von einer Durchsage, die eine Mitarbeiterin ohne Sprecherfahrung offenbar mit vorgehaltener Kündigungsandrohung widerwillig alle paar Minuten wiederholen muss. Die Lärmbelästigung bringt Sie aus dem Konzept.

Sie verlieren Ihre entspannte Grundstimmung allmählich und wollen schnell zum gewünschten Artikel vordringen und ihn kaufen.

Aber wo ist der Artikel zu finden? Beratung gibt es offenbar keine. Die Wegweiser-Schilder sind irreführend und keine Erleichterung bei Ihrer Suche. Einen Info-Stand gibt es auch nicht. Erste Frustration macht sich breit. Natürlich sind Sie winterlich gekleidet, da es draußen Minusgrade hat, der Laden ist aber völlig überheizt. Sie möchten die Transaktion Ware gegen Geld möglichst schnell hinter sich bringen.

Dann gibt es plötzlich scheinbar doch Mitarbeiter des Geschäftes, die sich für Sie als Kunden interessieren. Scheinbar. Denn Ihnen wird schnell klar, dass diese Mitarbeiter keine Ahnung haben, ob und wo es den von Ihnen gewünschten Artikel gibt. Diese Mitarbeiter haben ein ganz anderes Ziel: Sie wollen Ihnen irgendein Produkt, ein Gewinnspiel oder die Teilnahme an einer Umfrage aufschwatzen. Beratung bekommen Sie von denen keine brauchbare.

Schließlich finden Sie endlich alleine den gewünschten Artikel. Die Laune und die Kauf-Euphorie sind schon längst nicht mehr sehr stark. Sie legen den Artikel trotzdem in den Einkaufswagen und fahren damit zur Kasse. Es plagen Sie dabei einige Zweifel, ob der Artikel für Sie wirklich der richtige ist. Keiner hat Sie beraten können oder wollen.

An der Kasse angekommen finden Sie sich erst einmal in einer langen Warteschlange wieder. Als Sie nach 10 Minuten endlich an der Reihe sind, wird Ihnen klar, warum es so lange dauert. Die Kassiererin stellt Ihnen dutzende unnötiger Fragen, die Sie eigentlich nicht beantworten möchten. Sie wollen doch einfach nur das Produkt kaufen.

Sie haben das Geld passend und offensichtlich in der Hand, aber die Kassiererin will wissen, ob Sie eine Kundenkarte besitzen, ob Sie mit Karte bezahlen wollen, ob Sie auch Geld abheben möchten, wie Ihre Postleitzahl lautet, wie alt Sie sind, ob Sie die aktuelle Werbung regelmäßig per Email erhalten möchten, wie Sie auf das Ladengeschäft aufmerksam geworden sind, etc. Sie verlieren absolut die Lust und wollen den Laden endlich verlassen. Die letzte Frage „Waren Sie zufrieden?“ beantworten Sie nur mit einem Gegrummel, dass so viel heißen soll wie „nein!“.

Ein wirklich schlechtes Einkaufserlebnis in der realen Welt. Aber genau so kann es Ihnen beim Online-Kauf ergehen. Viele Fehler, die Ladengeschäfte machen, werden auch von Online-Shops begangen. Und umgekehrt.

Liebe Shop-Betreiber: Ihre Chance liegt darin, etwas besser zu machen als der Einzelhandel!!! Langweilen Sie Ihre Kunden nicht. Nerven Sie nicht mit tausend Fragen. Lassen Sie es zu, dass ein Kunde einfach nur schnell etwas bei Ihnen bestellt.

Eine wirklich gelungene Infografik zu diesem Thema habe ich bei Anna Leonhardt von domainFACTORY gefunden:

Folgenschwere Fehler im Web-Design

Wegwerf-Email gegen Spam

Fast jeder Internet-Nutzer kennt das Problem:
Nach der Registrierung in einem Online-Forum oder der Freischaltung einer „kostenlosen“ Software per Email-Registrierung (siehe auch Download-Adventskalender & Co.) werden Sie förmlich zugebombt mit Werbe-Emails und Viagra-Spam. Sie suchen nur eine kleine Information, aber Sie werden dazu gezwungen, mindestens Ihre Email-Adresse preis zugeben.

Das ist lästig und viele Nutzer haben das schon bereut, denn sind sie erst einmal in einem Werbe-Mail-Verteiler gelandet, kommen Sie da kaum mehr heraus. Da wäre es doch schön, wenn man eine Email-Adresse verwenden könnte, die nur so lange gültig ist, bis die Registrierung erfolgt ist, oder Sie die benötigten Informationen erhalten haben.

In der Vergangenheit gab es schon zahlreiche Anbieter, die dieses Problem lösen wollten und kurzfristig auch konnten, doch die Werbeindustrie hat diese Anbieter sehr schnell herausgefiltert und man konnte sich mit Einweg-Adressen der Anbieter nicht mehr bei entsprechenden Diensten registrieren.

Daher hier eine kleine Auswahl aktueller Anbieter, die (aktuell) funktionierende Wegwerf-Mail-Adressen anbieten:

Natürlich kann ich nicht dafür garantieren, dass alle Dienste, bei denen Sie die Wegwerf-Adressen verwenden möchten, diese auch zulassen, aber aktuell haben alle problemlos funktioniert.

Haben Sie weitere zuverlässige Einweg-Mail-Anbieter gefunden oder Probleme mit einem der hier genannten gehabt? Dann freue ich mich über Ihren Kommentar.

Braucht ein Gasthof eine Website?

Gerade auf dem Lande gibt es urige kleine Gasthöfe, die zwar ein echtes Erlebnis für die Gäste bieten würden, aber leider in keiner Weise im Internet vertreten sind.

Die Betreiber fragen sich häufig, ob es überhaupt Sinn macht, im Internet präsent zu sein. Es kostet ja schließlich Geld, und wie hoch ist denn der Nutzen? Oder sie denken nicht einmal darüber nach, eine Website oder Ähnliches zu haben.

Ich möchte dazu nur einmal ganz untechnisch und ohne großes Marketing-Gebrabbel Gründe aufzählen, warum für mich als Gast eine gut gepflegte und leicht zu findende (also optimierte) Website für einen Gasthof wichtig ist:

Ich möchte als Kunde gerne wissen:

  • wie die Öffnungszeiten sind und wann geschlossen ist. Ich gehe auch z.B. Montags gerne mal Essen…
  • was auf der Speisekarte steht und was an bestimmten Tagen angeboten wird.
  • ob der Betrieb gerade Urlaub hat und ich mir den Weg sparen kann.
  • wie es in dem Gasthof aussieht. Würde ich mich dort wohlfühlen?
  • welche Getränke es gibt.
  • ob man reservieren kann.
  • ob es einen Biergarten gibt.
  • wie ich dort hin finde. Routenplaner wäre schön.

Wenn ich diese Infos nicht im Internet finde, komme ich eventuell gar nicht auf die Idee, auf gut Glück zu dem Gasthof zu fahren. Darüber sollten Sie als Gastwirt vielleicht einmal nachdenken. Viele potentielle Kunden wollen diese Informationen und viele neue Kunden finden nicht zu Ihnen, wenn Sie nicht im Internet auffindbar sind.

Zitate und Statements zum Internet

Hier liste ich einige Zitate und Aussagen auf, die verschiedene „Prominente“ zum Thema Internet in den vergangenen Jahren gemacht haben. Ich hoffe, dass einige inzwischen etwas weiter sind in ihrer technischen Entwicklung…

  • „Browser. Was sind jetzt nochmal Browser?“
    Bundesjustizministerin Brigitte Zypries im Juni 2007, nachdem ARD-Kinderreporter sie aufforderten, „doch mal ein paar verschiedene Browser, die es gibt“, zu nennen.
  • „Das Internet? Gibt’s diesen Blödsinn immer noch?“
    Homer Simpson, Sicherheitsinspektor im Kernkraftwerk Springfield.
  • „Das Internet ist eine Spielerei für Computerfreaks, wir sehen darin keine Zukunft.“
    Ron Sommer (Telekom) kurz bevor sein Konzern mit dem Ableger T-Online selbst ins Provider-Geschäft einstieg.
  • „Computer der Zukunft werden nicht mehr als 1,5 Tonnen wiegen“.
    1941 aufgestellte Behauptung von Popular Mechanics
  • “Das Internet ist nur ein Hype.”
    Bill Gates, Microsoft-Gründer, 1995

Und jetzt?

Nachtrag, nicht zum Internet, aber zu Computern im Allgemeinen:
„Ich glaube, dass es auf der Welt einen Bedarf von vielleicht fünf Computern geben wird.“ (Thomas J. Watson, IBM-Chef 1943)

YouTube-Videos einbetten ohne Konkurrenzfilme am Ende.

Was dem Privatmann, der ein YouTube-Video auf seiner Website einbindet relativ egal sein dürfte, wird sicherlich viele Firmen sehr stören, denn es kann sein, dass Sie damit ungewollt Werbung für die Konkurrenz machen und auf deren Videos hinweisen.

Jeder, der auf YouTube Videos ansieht, kennt das: Wenn der Film fertig abgespielt wurde, wird eine Auswahl thematisch passender weiterer Filme angezeigt.
ANzeige von thematisch passenden Videos am Ende eines Films

Dies lässt sich auf YouTube selbst nicht verhindern und gehört ja auch zu einem der Prinzipien, um Nutzer mit Filmmaterial zu versorgen, ohne lange danach suchen zu müssen. Aber einer Firma, die ihren YouTube-Imagefilm auf ihrer eigenen Website einbettet, kann es nicht gefallen, wenn am Ende des Films auf Videos der Konkurrenz oder auf vielleicht unpassende Inhalte verlinkt wird.

Das ist auch wohl der Grund, warum viele Firmen, die Videomaterial in ihre Website integrieren auf teilweise recht abenteuerliche Lösungen und selbst programmierte Videoplayer zurück greifen. Dabei gibt es zwei simple Lösungen für das Problem:

1) Verdrängung der Konkurrenz durch eigene YouTube-Videos

Wer in der komfortablen Lage ist, über ausreichendes Videomaterial zu verfügen, kann die Konkurrenz verdrängen. Dazu müssen aber mindestens 12 eigene Videos auf YouTube existieren, die alle thematisch zueinander passen und mit den entsprechenden Schlagworten, Titeln und Beschreibungen versehen wurden.

Wenn alles gut thematisch zusammen passt, gibt es die Chance, dass am Ende eines Videos nur die weiteren verfügbaren Filme der jeweiligen Firma angezeigt werden. Das wäre zwar die Idealllösung, aber kaum eine kleinere Firma verfügt dazu über ausreichendes Material.

Daher gibt es für Firmen mit weniger Videos auch noch folgende Alternative:

2) Abschalten der Anzeige weiterer Videos nach Ende des Films

Normalerweise werden YouTube-Videos als iFrame in Websites eingebettet. Das funktioniert so:

Auf YouTube klicken Sie unterhalb des einzubettenden Videos auf „Teilen“.
YouTube: Video teilen

Anschließend wählen Sie „Einbetten“ und klicken dann darunter auf „MEHR ANZEIGEN“.

YouTube-Video einbetten

Nun klappt das Menü auf und Sie sehen eine Vorschau des Videos und darunter weitere Optionen, die Sie auswählen können.

YouTube-Video einbetten ohne Konkurrenz-Filme am Ende

Deaktivieren Sie nun die Option „Nach Ende des Videos vorgeschlagene Videos anzeigen“.
Der ursprüngliche Einbettungs-Code ändert sich nun von z.B.

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in

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Durch die Ergänzung „?rel=0“ wird also verhindert, dass am Ende des Videos weitere Filme angezeigt werden und es wird das Startbild des Videos angezeigt.