Was haben Sie über Ostern gemacht? Die Ruhe genossen im Kreise Ihrer Familie? Das gönne ich Ihnen von Herzen.
Auch ich habe die Feiertage sehr genossen, und tue es aktuell auch noch. Aber ich habe die Zeit auch genutzt, um meine Website auf Vordermann zu bringen. Neben einem neuen Layout habe ich der Seite einige neue Features spendiert und eine neue Besucheranalyse integriert.
Die Technik im Hintergrund hat ein deutliches Upgrade erfahren. Die Website basiert nun auf der neuesten WordPress-Version (3.1.1) und ich habe versucht, die Ladegeschwindigkeit der Seiten zu optimieren durch den Einsatz von Caching-Technologien. Tests haben mir dabei eine um etwa 40% bessere Performance bestätigt.
Aber die wohl wichtigste technische Änderung besteht in der Integration einer neuen Website-Analyse-Software, die mir mitteilt, wie viele Besucher meine Website monatlich oder täglich ansehen. Bislang habe ich dazu Google-Analytics verwendet und war auch sehr zufrieden damit. Allerdings wurden in der letzten Zeit immer mehr Stimmen laut, die gegen den Einsatz von Google-Analytics protestierten, da man damit gegen den Datenschutz und geltendes Recht in Deutschland verstosse. Haupt-Kritikpunkt ist, dass man Benutzerdaten auf einem fremden Server (in Amerika) speichert, ohne dass es eine Möglichkeit gibt, sie wieder zu löschen. Ich halte diese ganze Diskussion zwar für übertrieben, da man weder Namen noch Adressen der Website-Besucher sieht, sondern lediglich die IP_Adressen gespeichert werden, aber ich will da niemanden bevormunden. Darum setze ich ab sofort auf Piwik, eine Open-Source-Lösung, die auf meinem eigenen Server läuft, ohne Daten an Google und in die Welt zu senden. Ich trage damit dem Bedürfnis einiger Internet-Nutzer Rechnung, nicht ungefragt Daten weiterzuleiten. Bislang bin ich mit den Möglichkeiten von Piwik sehr zufrieden.
Schreiben Sie mir gerne Ihre Meinung zu diesem Thema.
Es ist doch immer wieder nett zu sehen, was Firmen tun, um ihren Kunden das Gefühl zu geben, man würde sich für sie interessieren. So habe ich in den letzten 2 Tagen mindestens 20 Frohe-Ostern-Emails bekommen und unzählige Oster-Postkarten erhalten. Mit drei Ausnahmen hatten diese Firmen mir eigentlich nichts mitzuteilen, außer eben, dass Ostern ist. Das wußte ich übrigens auch vorher.
Wenn Firmen eine Mailing-Aktion starten, egal ob Direkt-Mailing oder Email, sollten sie etwas zum Kunden transportieren. Richtig gemacht haben das bei mir drei Firmen. Denn diese haben mich entweder auf neue Produkte hingewiesen, für die es eine Oster-Sonderrabatt-Aktion gab, oder mir einen Gutschein geschickt. Das ist okay. Die übrigen haben mir schöne Ostern gewünscht. Vielen Dank auch, gleichfalls. Und? Das war’s. Funktioniert so nicht.
Aber dann gibt es noch andere Firmen, die überraschen ihre Kunden zu Ostern auf ganz andere Art. Sie schicken keine Karte und keine Email. Das ist okay, wenn es nichts zu sagen gibt. Aber wenn es etwas Wichtiges zu sagen gibt, dann fände ich es auch gut, es zu erfahren. Ein Beispiel dafür ist mir gerade bei der Commerzbank begegnet. Ich wollte meinen aktuellen Kontostand abrufen und sah diesen schönen österlichen Glückwunsch:

Kürzlich habe ich auf einer Baustelle etwas ganz Fürchterliches entdeckt. Zumindest dann fürchterlich, wenn man es sich bildlich vorstellt:

Diese Werbetafel ist aus meiner Sicht ein guter Grund, warum es sich lohnt, für Werbung einen Profi zu engagieren.
Könnte man denn nicht wenigstens schreiben “Ihr Geschäft ist unser Geschäft.”???
Es ist vermutlich keine Absicht, aber das Übersetzungs-Tool von Google lässt sich mit etwas Phantasie zu einem kleinen Beatbox-Composer umwandeln.
Testen Sie es einfach mal, bevor diese Möglichkeit eliminiert wird:
Zuerst www.google.de eingeben, dann neben dem Suchfeld auf “Sprachtools” klicken. Im Folgenden Menü unter “Text übersetzen” einmal ein paar wirre Buchstabenkombinationen wie z.B. pv zk pv pv zk pv zk kz zk pv pv pv zk pv zk zk pzk pzk pvzkpkzvpvzk kkkkkk bsch eingeben, und bei Sprachen (unten drunter) von Deutsch auf Deutsch wählen. Danach auf “Übersetzen” klicken, und dann auf “Anhören”.
Mit etwas Kreativität liefert Google dann den Background-Sound für ein neues Gangsta-Movie…
Bin gespannt, wie lange diese Möglichkeit bestehen bleibt…
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